Kilimanjaro & Mount Kenia

Was liegt näher, als auf einer Bergreise nach Ostafrika die zwei höchsten Gipfel Afrikas miteinander zu verbinden! Zum einen, weil man am Mt. Kenia ideal für die Kilimanjaro Besteigung akklimatisieren kann (wir schlafen dort drei Nächte auf über 4.000 Meter). Zum anderen, weil der Mt. Kenia ein wunderschönes Bergmassiv mit faszinierender Flora und Fauna ist, das wirklich einen Besuch wert ist. Wir besteigen den technisch unschwierigen Wandergipfel des Mt. Kenia, den 4.985m hohen Point Lenana.

Alles Wichtige und Interessante über den Kilimanjaro erfährst du auf unserem Infowochenende: Fit für den Kilimanjaro

Preis & Leistungen:

Preis: € 4.850,- pro Person

Leistungen: Führung durch österr. Bergführer, Flüge, Transfers und Quartiere (Basis Hotels DZ+HP,
am Berg Lager + Verpflegung) lt. Programm, sämtliche Nationalparkgebühren, Träger,
Flughafentaxen.
Zusätzliche Kosten: Trinkgelder, Visa, Impfungen, Versicherungen

Kommende Termine:

Anforderungen:

Technik

Einfache Wege oder Steige, die von jedem Bergwanderer bewältigt werden können.

Kondition

Du machst einmal pro Woche Ausdauersport und gehst ab und zu in die Berge. 3-4 Stunden Aufstieg pro Tag sind für dich kein Problem.

Die Touren haben 900 bis 1.200 Höhenmeter, das Tempo ist ungefähr 300 Höhenmeter pro Stunde.

Programm und Inhalt:

1. Tag: Linienflug von Europa nach Nairobi.
2. Tag: Nach der Ankunft fahren wir etwa 3 Stunden zur wunderschönen Parkanlage der Naru Moru River Lodge, wo wir uns von den Strapazen des Fluges erholen.
3. Tag: Fahrt zum Eingang des Mt. Kenia Nationalparks, wo wir die Nationalpark Formalitäten erledigen. Dann fahren wir zu den Hütten bei der Met. Station auf ca. 3.000m. Nach dem Beziehen des Quartieres machen wir eine kurze Akklimatisationswanderung im Regenwald.
4. Tag: Die erste längere Etappe steht auf dem Programm: der Aufstieg zum McInders Camp (4.180m). Wir gehen es gemütlich an, da wir den ganzen Tag Zeit für den Aufstieg haben. ↑ 1.180 Hm Aufstieg etwa 5-6 Stunden
5. Tag: Jetzt heißt es, sich Zeit lassen und an die Höhe gewöhnen. Eine kurze Wanderung zum malerisch auf einer Anhöhe gelegenen Two Tarn See (4.550m) ist dafür genau das Richtige. ↑ 500 Hm Aufstieg etwa 3 Stunden
6. Tag: Der erste Gipfel ist der Pt. Lenana (4985m), einer der drei Gipfel des Mt. Kenia. Übernachtet wird zum besseren akklimatisieren noch einmal auf dem McInders Camp.
↑↓ 800 Hm Aufstieg etwa 5 Stunden
7. Tag: Nach dem Abstieg zur Met. Station geht es zurück zur Naru Moru River Lodge. ? 1.200 Hm etwa 3,5 Stunden
8. Tag: Großer Wechsel: Mit dem Bus fahren wir nach Namanga, wo wir die Grenze nach Tansania passieren. Es ist ein großartiger Moment, wenn du den Kilimanjaro in seiner Riesengröße in der Ferne auftauchen siehst! Quartier ist das wunderschöne Hotel DikDik bei Arusha.
9. Tag: In 2 Stunden Fahrt erreichen wir das Nationalparkgate des Kilimanjaro. Träger übernehmen das Gepäck, und wir beginnen den Aufstieg zur Mandara Hütte (2675m). ↑ 800 Hm etwa 3,5 Stunden
10. Tag: Wir verlassen langsam den Urwald. Über die weiten Abhänge des Kilimanjaro wandern wir hinauf zur Horombo Hütte (3725m). ↑ 1.050 Hm etwa 5 Stunden
11. Tag: Immer spärlicher wird die Vegetation auf unserem Weg über den Mawenzi Sattel zur Kibo Hütte (4.700m). Unschwer können wir die Aufstiegsspuren über den steilen Hang zum Kraterrand des Kilimanjaro erkennen. ↑ 1.000 Hm etwa 6 Stunden
12. Tag: Der Gipfeltag beginnt früh: Vorbei an der Mayer Höhle, geht es in Serpentinen höher. Am Gillmannspoint treffen uns die ersten Sonnenstrahlen und wir erleben einen herrlichen Sonnenaufgang. Zwei Stunden Anstrengung kostet es noch, bis wir auf dem höchsten Punkt Afrikas, dem Gipfel des Kilimanjaro, Uhuru Peak (5.895m), stehen. Zurück auf der Kibohütte wird erst einmal gerastet, bevor wir weiter zur Horombohütte absteigen. Ein langer Tag!
↑ 1.200 Hm ↓ 2.200 Hm Gehzeit etwa 10 Stunden
13. Tag: Früh am Morgen starten wir hinunter zum Parkeingang, von wo uns unser Bus zurück ins Hotel bringt. Am Pool erholen wir uns von den Anstrengungen des Berges und lassen die Reise bei einem köstlichen Abendessen auf der Terrasse ausklingen. ↓ 1.900 Hm Gehzeit etwa 6 Stunden
14. Tag: Mit einem Safari Tag im Arusha Nationalpark lassen wir unsere Kilimanjaro Reise ausklingen.
15. Tag: Fahrt zum Flughafen und Heimflug

Laserer alpin KilimanjaroKilimanjaro bei anderen Anbietern
AkklimatisierungWir akklimatisieren am Mount Kenia – dem einzig wirklich geeigneten Berg (aufgrund seiner Höhe) zur sicheren und vernünftigen Vorbereitung.Akklimatisierung am niedrigeren Mt. Meru oder überhaupt keine Akklimatisierung.
BergführerWir setzen ausschliesslich deutschsprachige staatlich geprüfte Bergführer (IVBV) ein. Nur diese allein können die höchste Sicherheit am Berg garantieren. Wanderführer, Guides oder (nicht deutschsprachige) Locals, die nicht annähernd die selben Qualifikationen besitzen wie ein staatlich geprüfter Bergführer.
GipfelchancenDurch die perfekte Akklimatisierung erreichen fast alle unsere Gäste gesund den Gipfel. Gipfelerfolg fast 100%.Durch mangelhafte Akklimatisierung erreichen sehr viele Teilnehmer oft nicht den Gipfel (manchmal weniger als 30%) und haben oft mit Höhenproblemen (Lungen- und Hirnödemen) zu kämpfen.
Zeitdauer der Reise 15 Tage. Dies ergibt sich aus der notwendigen Akklimatisierung. Gewöhnung an die Höhe geht ausschliesslich langsam und sorgfältig. Programme dauern oft nur 7 – 10 Tage. In dieser Zeit hat der menschliche Körper gar nicht die Chance sich an die Höhe zu gewöhnen.
Preis€4.850,-
Unser Preis ist ALL INCLUSIVE: d.h. es gibt keine versteckten Kosten.

Leistungen: Führung durch österr. Bergführer, Flüge, Transfers und Quartiere (Basis Hotels DZ+HP, am Berg Lager + Verpflegung) lt. Programm, sämtliche Nationalparkgebühren, Träger, Flughafentaxen.

Es gibt bereits Angebote ab €1.000,-
Dies kommt zustande weil die Reisen kurz sind (unseriös für die Akklimatisierung), weil lokale nicht-deutschsprachige Bergführer verwendet werden (haben niedrigeres Honorar als ein deutschsprachiger staatl. geprüfter Bergführer) und weil die Infrastruktur am Berg eine schlechtere ist.
Kosten wie Flug und Hotel sind auch nicht enthalten.

Seit den ersten Berichten der großen Entdecker über das Vorkommen von Gletschern, und damit auch Schnee, am Äquator sind die Menschen in Europa davon fasziniert. Der Kibo steht nahezu am Äquator, direkt an der Grenze zwischen Tansania und Kenia. Früher war der Grenzübertritt in Namanga relativ schwierig, da die beiden Länder keine gute Beziehung zueinander hatten. Mittlerweile gehört das der Vergangenheit an und es wurde auch die Straße von Nairobi zum Kilimanjaro perfekt ausgebaut.

Der Gipfel des Kibo Kraters wurde früher Kaiser Wilhelm Spitze genannt. Seit dem Ende der Kolonialzeit bezeichnet man den höchsten Punkt Afrikas als Uhuru Peak, was übersetzt soviel heißt wie Freiheitsspitze.

Heute gibt es mehrere sogenannte Normalwege. Die bekannteste ist dabei die Marangu Route, benannt nach dem Ort Marangu, an dem diese Route beginnt. Daneben gibt es noch die Machame Route, die heute die am meisten begangene Route auf den Berg darstellt. Diese Route beginnt im Südwesten und trifft sich am Barranco Camp mit jener Route von der Shira Seite, also von Westen. Im Vergleich zu den beiden oben genannten Routen hat jene von Mweka keine Bedeutung. Je nach bergsteigerischem Level sollte man die Route wählen, die am besten zu einem passt. Dabei sollte man aber berücksichtigen, dass eine Besteigung des Kili praktisch an jedem Tag in der Urwaldzone mit Regen gerechnet werden muss. Dann ist es natürlich viel bequemer, in Hütten zu wohnen, als in Zelten zu biwakieren.

Es bleibt immer ein einzigartiges Erlebnis, wenn man genau zum Sonnenaufgang am höchsten Punkt Afrikas, am Kraterrand des Kibo Kraters steht und die Sonne über dem Mawenzi aufgehen sieht. Der Gipfeltag gestaltet sich immer als sehr langer Tat, da an diesem noch weit abgestiegen wird. Schon am nächsten Tag geht es dann zurück in die Lodge und zur Safari in den Arusha Nationalpark. Auch 2017 bietet Laserer alpin, wie schon 2016 eine Besteigung des Kili an. Dabei können wir auf eine mittlerweile fast 30 jährige Erfahrung zurückblicken. Das nützt dir bei der Wahl der richtigen Ausrüstung genauso wie beim richtigen Verhalten den Trägern gegenüber, oder bei der Abschätzung der richtigen Höhe für das Trinkgeld.